Lies mit uns

Als Gemeindeleitung möchten wir euch herzlich ermutigen, gemeinsam mit uns auf eine Reise der Jüngerschaft und Evangelisation zu gehen – anhand des Buches „Leben vom Meister lernen“ von John Mark Comer.
 
Nicht als Pflichtprogramm.  
Nicht als „Das muss ich jetzt auch noch machen“.
 
Sondern als ein Angebot. Weil wir glauben:  
Glaube wächst am besten gemeinsam!
Die IBAN des Buches ist: 978-3-417-01015-2
Staub (s. 9 - 16)

Datum: 29.03.2026

Predigtvideo

Hier findest du Session 1 und Session 3 von der Gemeindefreizeit

Reflexionsfragen

Bedeckt vom Staub – Nachfolge im echten Leben

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. Nähe vs. Distanz

  • Bin ich in meinem Alltag eher ein/e Bewunderer/Bewunderin Jesu oder ein/e Nachfolger/Nachfolgerin – und woran sieht man das konkret in meinem Leben (Montag bis Samstag)?

2. Bewegung vs. Stillstand

  • Wo bin ich geistlich „sitzen geblieben“ wie Levi vor seiner Entscheidung – und was wäre mein konkreter nächster Schritt, um aufzustehen und Jesus praktisch zu folgen?

3. Gnade als Ausgangspunkt

  • Glaube ich wirklich, dass „es ist vollbracht“ mein Ausgangspunkt ist – oder lebe ich so, als müsste ich mir Nachfolge erst verdienen? Wie verändert diese Wahrheit mein Denken und Handeln?
Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

1. Einstieg – Atmosphäre schaffen

  • Welche Aussage aus dem Buch/der Predigt hat dich persönlich am meisten getroffen – und warum?
  • Wo hast du dich in dem Buch/der Predigt wiedergefunden (Alltag, Zweifel, Stillstand)?

Ziel: Jede/Jeder kommt ins Gespräch

2. Tiefer gehen – Herz öffnen

  • Was bedeutet es konkret für dich, „mit dem Staub deines Rabbis bedeckt zu sein“?
  • Wo lebst du aktuell mehr als Bewunderin/Bewunderer oder als echte/r Nachfolgerin/Nachfolger?
  • Welche Bereiche deines Alltags (Arbeit, Familie, Gedankenleben) sind am schwersten Jesus zu unterstellen?

Ziel: Ehrlichkeit fördern – nicht richtige Antworten.

3. Konfrontation – aber in Gnade

  • Glaubst du wirklich, dass „es ist vollbracht“ dein Ausgangspunkt ist – oder versuchst du noch, dir Gottes Annahme zu verdienen?
  • Was hält dich konkret davon ab, Jesus radikal nachzufolgen (Angst, Komfort, Kontrolle, Zweifel)?

Ziel: Blockaden sichtbar machen.

4. Anwendung – Bewegung auslösen

  • Was ist dein nächster konkreter Schritt, um „aufzustehen“ wie Levi?
  • Wie kannst du diese Woche ganz praktisch „mit Jesus gehen“ (Gebet, Entscheidung, Verhalten)?

Ziel: Vom Reden ins Handeln kommen.

5. Abschluss – geistlich leiten

  • Wofür möchtest du heute konkret Gebet empfangen?
  • Wo brauchst du neu Vertrauen, Hingabe oder Mut zur Nachfolge?

Optional für Leiter:

  • Lade die Gruppe ein zu einem kurzen Moment der Stille
  • Dann bete gezielt für:
    • neue Nähe zu Jesus
    • Klarheit im nächsten Schritt
    • Freiheit von Leistungsdenken
Praxis der Woche: „Im Staub des Rabbis leben“

Ziel: Nicht nur über Nachfolge reden – Jesus im Alltag bewusst nachfolgen (Montag bis Sonntag).

Die 3 täglichen Schritte

1. MORGEN – „Ich gehe hinter dir“ (2–5 Min)

Direkt nach dem Aufstehen:

  • Sprich bewusst (laut oder leise):
    • „Jesus, heute will ich hinter dir gehen. Zeig mir, wo ich dir folgen soll.“
  • Stelle dir kurz vor:
    • Jesus geht vor dir
    • Du gehst hinter ihm (bewusst, nah)

2. TAG – „Ein bewusster Schritt“

Achte im Alltag auf einen Moment, wo Nachfolge konkret wird:

  • Zum Beispiel:
    • Im Stress → ruhig bleiben statt reagieren
    • In Konflikt → vergeben statt recht haben
    • Bei Angst → vertrauen statt kontrollieren
    • Gelegenheit → über Jesus sprechen statt schweigen
  • Frage dich in dem Moment:
    • „Was würde Jesus jetzt tun – und gehe ich mit?“

3. ABEND – „Reflexion im Staub“ (5 Min)

  • Nimm dir bewusst Zeit und frage dich:
    • Wo bin ich heute wirklich Jesus gefolgt?
    • Wo bin ich „sitzen geblieben“?
    • Was habe ich gelernt?
  • Dann bete kurz:
    • „Danke, Jesus, dass du mit mir gehst. Hilf mir morgen, noch näher bei dir zu bleiben.“

Wochen-Challenge (entscheidend!)

  • Wähle einen konkreten Bereich, in dem du diese Woche bewusst nachfolgst:
    • ​🗣️ Worte (nicht lästern, ermutigen)
    • ♥️ Beziehungen (vergeben, zuhören)
    • 🧠 Gedanken (Wahrheit statt Angst)
    • 🙏 Zeit mit Jesus (Priorität setzen)
  • Schreib es auf:
    • „Diese Woche folge ich Jesus konkret in: ______“

Power-Satz der Woche

  • Wiederhole jeden Tag:
    • „Ich bin kein/e Zuschauer/Zuschauerin – ich gehe mit Jesus.“
Eine Lehre bei jesus (s. 19 - 45)

Datum: 19.04.2026

Predigtvideo

Reflexionsfragen

Eine Lehre bei Jesus

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. Das „WER“ persönlich nehmen

  • Wo spürst du, dass Gottes „WER“ konkret dich meint – aber du innerlich noch zögerst oder dich zurückziehst? Warum?

2. Das "Kreuz" richtig verstehen

  • Lebst du eher aus dem Gedanken „Ich muss mein Kreuz tragen“ – oder aus der Wahrheit „Jesus hat mein Kreuz bereits getragen“? Wie zeigt sich das praktisch in deinem Alltag?

3. Vom Verstehen zum Antworten

  • Was wäre ein konkreter Schritt diese Woche, mit dem du vom „WER“ zum echten Nachfolger wirst – nicht aus Leistung, sondern als Antwort auf Gnade?
Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

Thema: „WER ist eingeladen? – Vom Hören zum Nachfolgen“

  • Bibeltext: Lukas 9,23 + Johannes 3,16 + Galater 2,20

Die Leitfragen sollten dir helfen, das Gespräch gezielt, tief und geistlich wirksam zu führen:

1. Ziel der Einheit

Die Teilnehmer sollen:

  • das „WER“ in Lukas 9,23 persönlich verstehen
  • den Unterschied zwischen Leistung und Gnade erkennen
  • das Kreuz als vollbracht (Jesus) und nicht als eigene Leistung verstehen
  • einen konkreten Schritt in die Nachfolge gehen

2. Einstieg (5–10 Minuten)

Einstiegsfrage:

  • „Wann hast du dich schon einmal nicht gut genug gefühlt, um Gott zu folgen oder gebraucht zu werden?“

Wichtig:

  • Jeder darf kurz teilen, ohne Diskussion oder Bewertung
  • Atmosphäre: sicher, ehrlich, nicht korrektionsorientiert

3. Bibel lesen (gemeinsam)

Lest gemeinsam:

  • Lukas 9,23
  • Johannes 3,16–18
  • Galater 2,20

Hinweis für Leiterinnen und Leiter: Nicht erklären – erstmal wirken lassen.

4. Gesprächsteil: Verstehen (ca. 20–25 Minuten)

Leitfragen:

  1. Das „WER“ verstehen
    1. Was bedeutet es für dich, dass Jesus sagt: „WER mir nachfolgen will…“?
    2. Wo hast du bisher gedacht, dass nur „besondere Menschen“ gemeint sind?
  2. Gnade vs. Leistung
    1. Woran merkst du in deinem Alltag, dass du eher in Leistung als in Gnade denkst?
    2. Was verändert sich, wenn du glaubst: „Jesus hat alles vollbracht“?
  3. Kreuz richtig verstehen
    1. Was bedeutet es für dich konkret, dass Jesus dein Kreuz getragen hat?
    2. Was wäre der Unterschied zwischen „ich muss mein Kreuz tragen“ und „ich folge Jesus, weil er es getragen
      hat“?

5. Geistliche Vertiefung (10–15 Minuten)

Die Leiterin / der Leiter kann hier behutsam zusammenfassen:

Kernaussagen:

  • „WER“ ist eine Einladung, kein Filter
  • Nachfolge beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Antwort
  • Das Kreuz ist zuerst vollbracht, dann erst Nachfolge
  • Glaube ist Empfang, nicht Leistung

6. Persönliche Anwendung (sehr wichtig)

Frage:

  • „Was spricht Gott heute konkret zu dir – und was ist dein nächster Schritt?“

Mögliche Antworten:

  • Versöhnung suchen
  • Gebet beginnen / vertiefen
  • Schuld abgeben
  • Jesus neu vertrauen
  • Entscheidung zur Nachfolge bewusst treffen

7. Praktische Herausforderung für die Woche

Jeder Teilnehmer entscheidet sich für einen konkreten Schritt:

  • täglich 2 Minuten: „Ich bin dieses WER“ beten
  • eine Person ermutigen / teilen, was sie verstanden hat
  • bewusst eine Handlung der Nachfolge im Alltag setzen
  • Bibelstelle Johannes 19,30 täglich lesen

8. Gebetsabschluss

Gebetsschwerpunkt:

  • Dank für die Gnade Gottes
  • Loslassen von Leistungsdruck
  • Neuannahme der Identität in Christus
  • Mut für echte Nachfolge

Die Leiterin / der Leiter kann beten:

  • „Jesus, danke, dass du unser Kreuz getragen hast. Wir kommen als dein ‚WER‘ – nicht perfekt, aber bereit. Führe uns in
    echte Nachfolge. Amen.“

9. Hinweise für die Gruppenleiterin / den Gruppenleiter

  • Nicht moralisch korrigieren → Fokus bleibt Gnade
  • Kein Leistungsdruck in der Anwendung erzeugen
  • Raum für ehrliche Schwäche lassen
  • Wenn möglich: persönliche Zeugnisse zulassen
  • Christuszentriert bleiben, nicht selbstzentriert
Praxis der Woche: Vom „WER“ zum gelebten „JÜNGER“

Diese Woche geht es nicht darum, mehr zu leisten – sondern bewusster zu antworten. Nicht aus Druck, sondern aus Gnade.

1. Täglicher „WER“-Moment (Identität klären)

  • Nimm dir jeden Tag 2–3 Minuten Zeit und sprich laut oder leise:
    • „Jesus, ich bin dieses ‚WER‘. Ich komme nicht wegen meiner Leistung, sondern wegen deiner Gnade.“
  • Lass diese Wahrheit bewusst dein Denken neu ausrichten – besonders an Tagen mit Selbstzweifeln oder Leistungsdruck.

2. Ein Schritt der Nachfolge im Alltag (Antwort statt Theorie)

  • Frage dich jeden Morgen:
    • „Wo kann ich heute konkret auf Jesus reagieren?“
  • Das kann ganz praktisch sein:
    • ein versöhnendes Gespräch führen
    • bewusst auf Ehrlichkeit statt Ausrede setzen
    • jemandem dienen, ohne es gesehen zu werden
    • eine Gewohnheit loslassen, die dich bindet
  • Nicht alles auf einmal – ein Schritt pro Tag reicht.

3. Das Kreuz richtig erinnern (Evangelium im Zentrum halten)

  • Wenn du merkst, dass du wieder in „Ich muss leisten“-Denken rutschst, erinnere dich bewusst:
    • „Jesus hat mein Kreuz getragen – ich lebe aus seinem vollbrachten Werk.“
  • Lies dazu einmal diese Woche:
    • Johannes 19,30
    • Galater 2,20

4. Ein konkretes „WER“ weitergeben (Mission im Kleinen)

  • Diese Woche: Erzähle einer Person deine persönliche Erkenntnis aus diesem Thema – nicht perfekt, sondern echt.
  • Zum Beispiel:
    • „Ich habe neu verstanden, dass Jesus nicht auf perfekte Menschen wartet, sondern auf ein ‚WER‘ – und das hat mich selbst getroffen.“

Abschlussgedanke

Diese Woche ist kein Test deiner Stärke, sondern ein Raum für deine Antwort.

  • Nicht: „Was muss ich tun?“
  • Sondern: „Jesus, hier bin ich.“
  • Und genau da beginnt Jüngerschaft.
Ziel #1 - Mit Jesus zusammen sein (s. 51 - 85)

Datum: 03.05.2026

Predigtvideo

Reflexionsfragen

Ziel #1 - Mit Jesus zusammen sein

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. Wo lebe ich aktuell eher aus „Tun“ als aus „Sein“ mit Jesus?

  • In welchen Bereichen meines Glaubens oder Dienstes merke ich, dass Aktivität meine Beziehung zu Gott ersetzt hat?

2. Wie sieht meine persönliche Zeit „einfach bei Jesus sein“ konkret aus – und was hindert mich daran?

  • (Ehrlich hinschauen: Ablenkungen, Druck, Erwartungen, Gewohnheiten)

3. Was würde sich in meinem Leben verändern, wenn ich wirklich glauben und leben würde: „Bleiben kommt vor Frucht bringen“ (Johannes 15)?

  • Welche Prioritäten oder Gewohnheiten müssten sich dadurch verschieben?
Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

Thema: „Bevor du etwas tust – sei mit Ihm"

1. Ziel der Kleingruppe

  • Die Kleingruppe ist kein „Bibelseminar zuerst“, sondern ein Ort der Begegnung mit Jesus.
  • Nicht nur mehr Wissen über Gott, sondern mehr Nähe zu Gott.
  • Weg von „Leistung“ hin zu „Beziehung“

2. Haltung der Leiterin / des Leiters ( Der/Die Leiter/in ist nicht nur Moderator/in, sondern geistliche/r Raumhalter/in.)

Wichtige innere Haltung:

  • Ich muss nichts beweisen
  • Ich muss nichts „produzieren“
  • Ich leite Menschen in die Gegenwart Gottes

Leiterinnen- / Leitersatz: „Ich führe nicht in Diskussionen, sondern in Gegenwart.“

3. Ablauf einer 60–75 Minuten Gruppe

1. Ankommen (10 Min)

  • Lockerer Austausch
  • Keine sofortige „geistliche Leistung“

Frage: „Wie war deine Woche wirklich?“

2. Stille vor Gott (3–5 Min)

Ganz bewusst:

  • Handy weg
  • Augen schließen
  • Schweigen

Leiter/in sagt: „Wir kommen jetzt einfach vor Jesus. Ohne Druck.“

3. Bibel lesen (10–15 Min)

Text: Johannes 15,1–5 oder Markus 3,14

Regel:

  • langsam lesen
  • keine schnelle Analyse

Frage: „Was fällt dir auf? Was berührt dich?“

4. Austausch (20–25 Min)

Mit den 3 Leitfragen:

  • Wo bin ich mehr beschäftigt als verbunden?
  • Wann war ich zuletzt einfach bei Jesus?
  • Was würde sich ändern, wenn ich wirklich bleibe?

Wichtig:

  • keine Korrektur
  • kein „Predigen untereinander“
  • zuhören statt diskutieren

5. Gebet (10 Min)

Nicht kompliziert – einfach:

  • kurze Sätze
  • ehrliches Gebet
  • Stille zulassen

Leiterinnen- / Leitersatz: „Heiliger Geist, zieh uns näher zu Jesus.“

6. Wichtige Leitungsprinzipien

Vermeiden:

  • zu viel Lehre / Monolog
  • Druck auf „geistliche Leistung“
  • schnelle Antworten erzwingen
  • Diskussionen, die Herz verlieren

Fördern:

  • Stille aushalten
  • Ehrlichkeit statt Perfektion
  • einfache Sprache
  • Gegenwart Gottes bewusst machen
Praxis der Woche: Mit Jesus zusammen sein

Praxis für die Woche: „5 Tage – 5 Minuten bei Ihm“

1. Täglicher Start (5–10 Minuten Stille)

  • Jeden Tag dieser Woche:
    • Kein Handy
    • Keine To-Do-Liste
    • Keine Musik
    • Einfach da sein und sagen:
      • „Jesus, ich bin hier. Ich will einfach bei dir sein.“
    • Dann 2–3 Minuten still bleiben.

2. Ein kurzer Bibelvers pro Tag (ohne Druck)

  • Lies langsam einen Vers (z. B. Johannes 15,5 oder Markus 3,14).
  • Nicht analysieren – nur lesen und wirken lassen.
  • Frage danach:
    • „Herr, was willst du mir heute damit sagen?“

3. Eine ehrliche Frage am Tag

  • Einmal täglich bewusst reflektieren:
    • Bin ich heute mehr beschäftigt oder verbunden?“
    • „Wo habe ich heute aus Aktivität statt aus Beziehung gelebt?“
  • Kein Schuldgefühl – nur ehrliche Wahrnehmung.

4. 1 bewusster Moment „mit Jesus im Alltag“

  • Einmal am Tag bewusst stoppen (z. B. unterwegs, Arbeit, zuhause):
    • 30 Sekunden still werden
  • Innerlich sagen:
    • „Jesus, du bist hier.“

5. Abendlicher Rückblick (3 Minuten)

  • Vor dem Schlafen:
    • Was hat mich heute Gott nähergebracht?
    • Wo war ich nur aktiv ohne Beziehung?
    • Danke für 1 Sache, die ich heute von Gott gesehen habe

Herausforderung für die Woche

  • „Nicht mehr tun – sondern bewusster bei Ihm sein.“
Ziel #2 - Jesus ähnlicher werden (s. 87 - 147)

Datum: 10.05.2026

Predigtvideo

Reflexionsfragen

Ziel #2 – Jesus ähnlicher werden

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. Identität vs. Realität

  • Wo erlebe ich in meinem Alltag noch einen Unterschied zwischen dem, wer ich laut Bibel in Christus bin, und dem, wie ich tatsächlich denke, fühle oder handle?

2. Aktivität vs. Transformation

  • In welchen Situationen bin ich eher wie Simon Petrus – voller Eifer, aber nicht im Herzen Jesu?
  • Und wie würde diese Situation aussehen, wenn ich wirklich aus meiner Identität (symmorphos) heraus handeln würde?

3. Leben als Botschafter/in

  • Wenn ich wirklich glauben würde, dass Christus in mir lebt (vgl. Brief an die Kolosser 1,27):
    • Was würde sich konkret in meinem Alltag verändern – in meinen Beziehungen, Entscheidungen und Reaktionen?
Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

Thema: „Öffne deine Augen und erkenne, wer du in Christus wirklich bist!"

1. Einstieg & Herz öffnen

  • Was hat dich aus der Predigt am meisten angesprochen oder herausgefordert?
  • Gab es einen Moment, wo du innerlich gemerkt hast: „Das betrifft mich“?

2. Identität verstehen

  • Wo fällt es dir schwer zu glauben, wer du in Christus bist?
  • Welche Lügen („Ich bin nicht genug…“) hörst du manchmal noch in deinem Inneren?

3. Vom Wissen ins Leben

  • Wo handelst du im Alltag eher wie Simon Petrus (Eifer ohne das Herz Jesu)?
  • Wie könnte dieselbe Situation aussehen, wenn du aus deiner Identität heraus reagieren würdest?

4. Botschafter leben

  • Was würde sich konkret verändern, wenn du diese Woche bewusst als „Botschafter/in“ lebst?
  • In welchem Bereich (Arbeit, Familie, Gemeinde) möchtest du anfangen?

5. Anwendung & Gebet

  • Was ist ein konkreter Schritt, den du diese Woche gehen willst?
  • Wofür können wir jetzt konkret füreinander beten?

Hinweis für Leiterinnen und Leiter:

  • Achte weniger auf „richtige Antworten“ und mehr darauf, dass Menschen ehrlich werden. Transformation beginnt nicht mit perfekten Aussagen, sondern mit echter Offenheit.
Praxis der Woche: Jesus ähnlicher werden

Praxis der Woche: Ziel #2 – Jesus ähnlicher werden

Predigtthema: „Öffne deine Augen und erkenne, wer du in Christus wirklich bist!“

Lebe aus deiner Identität

  • Nimm dir jeden Tag bewusst einen Moment (z. B. morgens oder vor wichtigen Situationen) und sprich dir selbst laut zu:
    • „Christus lebt in mir. Ich bin nicht, was ich fühle – ich bin, wer Gott sagt, dass ich bin.“ (vgl. Brief an die Kolosser 1,27)
  • Dann frage dich im Alltag immer wieder:
    • Handle ich gerade aus Angst und Mangel – oder aus meiner Identität in Christus?
  • Entscheide dich ganz konkret für eine Situation pro Tag, in der du bewusst anders reagierst:
    • statt zu kämpfen → bring Heilung
    • statt zu verurteilen → zeige Gnade
    • statt Angst → handle im Vertrauen
  • Am Abend:
    • Nimm dir 2 Minuten und reflektiere: Wo habe ich heute aus meiner Identität gelebt – und wo nicht?

Kurz gesagt:

  • Erkennen → Aussprechen → Ausleben → Reflektieren
  • Das Ziel ist nicht Perfektion – sondern Schritt für Schritt zu lernen, aus dem zu leben, was du schon bist.
Ziel #3 - Handeln, wie Jesus gehandelt hat (s. 149 - 188)

Datum: 24.05.2026

Predigtvideo

Reflexionsfragen

Ziel # 3 – „Handeln, wie Jesus gehandelt hat

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. John Mark Comer beschreibt Jüngerschaft so: bei Jesus sein, wie Jesus werden
und tun, was Jesus tat.

  • Jesus selbst lebte und handelte dabei nie unabhängig vom Heiligen Geist.
    • Was bedeutet das konkret für dein persönliches Glaubensleben?
    • Wo handelst du vielleicht manchmal „wie ein Handschuh ohne Hand“ – aktiv, engagiert und informiert, aber ohne echte Abhängigkeit vom Heiligen Geist?

2. Jesus verkündete das Evangelium nicht nur, sondern demonstrierte es auch –
durch Heilung, Befreiung, Gastfreundschaft und Wiederherstellung.

  • Gleichzeitig zeigt Pfingsten: Der Heilige Geist wurde nicht für religiöse Show
    gegeben, sondern um Menschen mit Gottes Berufung zu verbinden.
    • Woran erkennt man echte Wirkung des Heiligen Geistes?
    • Wie hat diese Predigt vielleicht dein Verständnis von „charismatisch“ verändert?

3. Pfingsten war von Anfang an multinational: Menschen aus verschiedenen
Nationen hörten Gottes Botschaft in ihrer eigenen Sprache.

  • Die Gemeinde sollte schon heute widerspiegeln, wie der Himmel einmal aussehen
    wird.
    • Wie kann unsere Gemeinde konkreter so handeln, wie Jesus gehandelt hat: offen,
      geistgeleitet, gastfreundlich und kulturell vielfältig?
    • Was könnte Gott durch uns tun, wenn wir seiner Gegenwart wieder Priorität geben?
Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

Thema: „Handeln, wie Jesus gehandelt hat – Nicht ohne den Heiligen Geist!“ (Apostelgeschichte 2,1–13)
Grundlage: John Mark Comer + Pfingstpredigt

1. Ziel der Kleingruppe

Die Teilnehmenden sollen verstehen und reflektieren:

  • Jüngerschaft bedeutet: bei Jesus sein, wie Jesus werden, tun, was Jesus tat (John Mark Comer)
  • Jesus lebte und handelte in der Kraft des Heiligen Geistes
  • Ohne den Heiligen Geist ist geistlicher Dienst kraftlos („Handschuh ohne Hand“)
  • Pfingsten ist der Beginn einer geistgeleiteten, missionarischen und multikulturellen Gemeinde

2. Einstiegsphase (10–15 Minuten)

Eisbrecherfrage:

  • Wo hast du diese Woche erlebt, dass du „Kraft gebraucht, aber nicht wirklich Verbindung gespürt hast“?

Oder:

  • Was bedeutet für dich persönlich „charismatisch“?

3. Rückblick auf die Predigt (kurz zusammenfassen)

Der Gruppenleiter / die Gruppenleiterin erklärt in 3–5 Minuten:

  • John Mark Comer: Jüngerschaft = bei Jesus sein, wie Jesus werden, tun was Jesus tat
  • Jesus handelte nie unabhängig vom Heiligen Geist
  • Pfingsten = Umkehr von Babel → Einheit statt Zerstreuung
  • Der Heilige Geist ist keine Show, sondern Gegenwart und Kraft
  • Kirche ohne Geist = Organisation, mit Geist = Bewegung

4. Bibeltext lesen

Apostelgeschichte 2,1–13 gemeinsam lesen

Optional ergänzend::

  • Lukas 4,18 (Jesus im Geist)
  • Apostelgeschichte 1,8 (Kraft aus der Höhe)

5. Vertiefungsfragen (Hauptteil – 30–40 Minuten)

A. Jüngerschaft nach John Mark Comer

  • Was bedeutet es für dich konkret: „bei Jesus sein, wie Jesus werden, tun, was Jesus tat“?
  • Welcher dieser drei Bereiche ist für dich am herausforderndsten?

B. Leben in der Kraft des Heiligen Geistes

  • Wo besteht die Gefahr, dass wir Dinge „für Gott“ tun, aber nicht „mit Gott“?
  • Was bedeutet das Bild vom „Handschuh ohne Hand“ für deinen Alltag?

C. Pfingsten und Gemeinde heute

  • Was sagt Pfingsten über Einheit, Vielfalt und Mission aus?
  • Wie kann unsere Gemeinde heute Pfingsten praktisch widerspiegeln?

D. Korrektes Verständnis von „charismatisch“

  • Wie verändert diese Predigt dein Verständnis von „charismatisch“?
  • Woran erkennt man echte Wirkung des Heiligen Geistes (nicht nur Emotion oder Aktivität)?

6. Praxis-Teil (15 Minuten)

Jeder Teilnehmer wählt 1 konkrete Umsetzung für die Woche:

  • Täglich 10 Minuten Stille mit Gebet: „Heiliger Geist, leite mich“
  • Eine konkrete Person segnen / für sie beten
  • Gastfreundschaft zeigen (Einladung, Gespräch, Hilfe)
  • Eine Handlung bewusst im Gebet beginnen (statt automatisch)
  • Kontakt zu jemandem außerhalb der eigenen „Blase“

7. Abschluss

Gemeinsames Gebet:

  • Bitte um Erfüllung mit dem Heiligen Geist
  • Bitte um Klarheit über Berufung und Alltag
  • Bitte um Einheit in der Gemeinde

Abschluss-Satz für Leiter:

„Kirche ist nicht nur Organisation – sondern Bewegung des Heiligen Geistes. Unser Ziel ist nicht nur Information über Gott, sondern
Begegnung mit Gott.“

Praxis der Woche: Jesus ähnlicher werden

Praxis der Woche: Ziel # 3 – Handeln, wie Jesus gehandelt hat

Predigtthema: „Handeln, wie Jesus gehandelt hat - Nicht ohne den Heiligen Geist!"

1. Raum schaffen für Gottes Gegenwart

  • Nimm dir jeden Tag bewusst 10–15 Minuten ohne Ablenkung. Kein Handy. Keine Musik. Keine To-do-Liste.
  • Bete einfach:
    • „Heiliger Geist, ich möchte nicht nur über dich wissen – ich möchte dir begegnen.“

2. Wie ein Handschuh mit Hand leben

  • Bevor du diese Woche etwas für Gott tust – bete zuerst. Vor Gesprächen. Vor Entscheidungen. Vor Dienst.
  • Frage bewusst:
    • „Heiliger Geist, wie möchtest DU heute durch mich handeln?“

3. Das Evangelium praktisch demonstrieren

  • John Mark Comer beschreibt: Jesus schuf Raum, verkündete das Evangelium und demonstrierte es praktisch.
  • Setze diese Woche einen konkreten Schritt um:
    • Zeige jemandem Gastfreundschaft.
    • Bete für jemanden.
    • Höre einem Menschen wirklich zu.
    • Ermutige jemanden prophetisch oder liebevoll.
    • Hilf praktisch dort, wo Not ist.

4. Pfingsten leben

  • Suche bewusst Kontakt zu jemandem außerhalb deiner kulturellen oder sprachlichen Komfortzone. Ein Gespräch. Eine Einladung. Ein Gebet.
  • Denn Pfingsten bedeutet:
    • Gottes Herz schlägt für alle Nationen.

5. Reflexionsfrage für jeden Abend

  • Frage dich am Ende des Tages:
    • „Habe ich heute nur für Jesus gearbeitet – oder mit dem Heiligen Geist gelebt?“
Wie? Eine Lebensregel (s. 191 - 243)

Datum: 07.06.2026

Predigtvideo

Reflexionsfragen

Wie? Eine Lebensregel

Reflexionsfragen für dich, deine Zweierschafft, Mentoring, Kleingruppe oder einfach zwischendurch. 😉

1. Wo ist mein größtes Risiko?

Welche der drei Formen von Torheit begegnet mir momentan am stärksten?

  • Mein Ego?
  • Meine Umstände?
  • Der Druck des Zeitgeistes?

2. Welches Geländer brauche ich gerade?

Welches geistliche Garde-fou möchte Gott in meinem Leben stärken oder neu
aufrichten?

  • Gottes Wort?
  • Das Hören auf den Heiligen Geist?
  • Gemeinde und geistliche Leitung?
  • Geistliche Freundschaften?

3. Wer sitzt auf dem Thron meines Herzens?

In welchem Bereich meines Lebens fällt es mir schwer, Jesus wirklich Herr sein zu
lassen?

  • Beziehungen?
  • Finanzen?
  • Zukunft?
  • Berufung?
  • Gewohnheiten?

Abschluss in der Gruppe:

Betet füreinander, dass Gott euch hilft, in seinen Geländern zu bleiben und Christus in
allen Bereichen des Lebens die Führung zu überlassen.

Sprüche 4,23: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben
aus.“

Leitfragen für Kleingruppenleiter und -leiterinnen

Thema: „Wie? Eine Lebensregel / „Jeder Jünger braucht ein „Garde-fou“/ein Geländer“

Einstieg

  • Was hat dich in der Predigt besonders angesprochen oder herausgefordert?
  • Welches Bild ist dir im Gedächtnis geblieben (Leitplanke, Bergstraße, Geländer, Zug auf den Schienen usw.)?
  • Was bedeutet für dich persönlich ein geistliches „Garde-fou“?

1. Die Torheit des eigenen Ichs

  • In welchen Bereichen deines Lebens fällt es dir schwer, Jesus die Herrschaft zu überlassen?
  • Kennst du Situationen, in denen dein Ego, Stolz oder deine Gefühle dich in Schwierigkeiten gebracht haben?
  • Warum ist es oft leichter, seinem Herzen zu folgen als Gottes Wort zu vertrauen?
  • Was bedeutet für dich ganz praktisch: „Mehr als alles andere behüte dein Herz“?

2. Die Torheit der Umstände

  • Wie reagierst du normalerweise auf Stress, Enttäuschung oder Erschöpfung?
  • Was lernen wir aus Elias Krise über das geistliche Leben?
  • Welche Entscheidungen hast du schon einmal in einer Zeit der Überforderung getroffen und später bereut?
  • Welche geistlichen Geländer helfen dir, wenn die Umstände „schreien“, dass Gott weit weg ist?

3. Die Torheit der Masse

  • Wo spürst du den Druck des Zeitgeistes oder des Mainstreams besonders stark?
  • Warum ist die Meinung der Masse oft kein verlässlicher Wegweiser?
  • Was bedeutet es konkret, Christus zu folgen statt dem Zeitgeist?
  • Welche Überzeugungen möchtest du auch dann festhalten, wenn sie unpopulär sind?

4. Die Geländer Gottes

  • Welches der vier Geländer ist in deinem Leben derzeit am stärksten?
    • Gottes Wort
    • Heiliger Geist
    • Gemeinde und geistliche Leitung
    • Geistliche Freunde
  • Welches dieser Geländer braucht mehr Aufmerksamkeit?
  • Wie hat Gott dich in der Vergangenheit durch eines dieser Geländer vor einem Fehltritt bewahrt?

Anwendung

  • Welche konkrete Veränderung fordert Gott heute von dir?
  • Welches geistliche Geländer möchtest du in den kommenden sieben Tagen bewusst stärken?
  • Wer kann dich dabei unterstützen und ermutigen?

Gebetsrunde

Lasst jede/n Teilnehmer/in einen Satz ergänzen:

  • „Herr Jesus, hilf mir diese Woche, in deinem Garde-fou zu bleiben, besonders im Bereich __________.“
Praxis der Woche: Wie? Eine Lebensregel

Praxis der Woche: Wie? Eine Lebensregel

Predigtthema: „Jeder Jünger braucht ein „Garde-fou“/ein Geländer"

Mein persönliches Garde-fou

Nimm dir in dieser Woche jeden Tag 10–15 Minuten Zeit und beantworte folgende Fragen:

1. Wo war mein größtes Risiko heute?

  • Mein Ego?
  • Meine Umstände?
  • Der Einfluss der Masse bzw. des Zeitgeistes?

2. Welches Geländer hat Gott mir heute gegeben?

  • Ein Bibelvers?
  • Eine Ermahnung des Heiligen Geistes?
  • Das Gespräch mit einem Freund / einer Freundin?
  • Eine Predigt oder einen Rat?

3. Was ist mein nächster Gehorsamsschritt?

  • Was soll ich heute konkret tun oder lassen?

Konkrete Herausforderung

Wähle ein geistliches Geländer, das du diese Woche bewusst stärken möchtest:

  • Täglich 10 Minuten Bibellesen
  • Täglich 10 Minuten Gebet
  • Ein Tag mit digitalem Fasten
  • Ein Gespräch mit einem geistlichen Freund / einer geistlichen Freundin
  • Ein Abend der Sabbatruhe ohne Handy und Ablenkung

Merksatz der Woche

  • „Ein Geländer wird nicht nach dem Absturz gebaut, sondern davor. Es verhindert nicht
    den Weg – es verhindert den Fall.“
Nimm dein kreuz auf dich (s. 245 - 268)

Datum: 21.06.2026

Predigtvideo